Nette Leute kennenlernen, (Neu-)Ulm entdecken und dabei etwas Gutes für die Umwelt tun.

Neue Leute kennenlernen, (Neu-)Ulm entdecken, an der frischen Luft spazieren und nebenbei etwas für die Umwelt tun - genau das verbindet der Ulmer Trash Walk. Am vergangenen Donnerstag, den 01.10.2020 ging es um 18 Uhr am Treffpunkt bei Bestzeit bei Lilly in der Fischergasse 2 los. Die Teilnehmer*innen waren gut ausgestattet und brachten selbst Gartenhandschuhe und Greifzangen mit. Die Route verlief direkt in der Ulmer Altstadt entlang des Donauufers. Während des Spaziergehens standen die Gespräche und lediglich der Müll im Fokus, der den Trash Walkern am Wegesrand begegnete. Neben zahlreichen Zigarettenstummeln wurden zum Beispiel Verpackungsreste und Flaschen eingesammelt. Auch für ein kurzes Verweilen mit Infos zu Ulm blieb Zeit. Insgesamt verbrachten alle Teilnehmer einen kurzweiligen Spaziergang und trafen nach zirka einer Stunde wieder bei Bestzeit bei Lilly im Fischerviertel ein.

 

Entstanden ist die Idee des Trash Walks zwischen dem Rotaract Club Ulm und Sandra Bohnaker bei einem Online Meeting im Frühjahr 2020. Bereits am Anfang stand fest, dass die Aktion keine Einzelaktion sein soll, sondern von nun an immer am ersten Donnerstag jeden Monats stattfindet. Zukünftige Strecken können uns zum Beispiel zum Ulmer Festungsweg oder durch den Neu-Ulmer Glacis Park führen. Vielen Dank insbesondere an die Kooperationspartner: BestzeitinULMSpaZz UlmSport Klamser und Volksbank Ulm-Biberach eG, welche die Aktion zum Beispiel durch deren Reichweite und Tourguide Kenntnis unterstützen.

Der nächste Trash Walk findet am 05.11.2020 um 18 Uhr bei Bestzeit bei Lilly statt. Wir freuen uns auf euch - einfach dabei sein!

Anfang Juli besuchten wir die Lehner Agrar GmbH in Westerstetten, wo wir einen umfassenden Einblick in die Komplexität des Getreideanbaus sowie in den Vergleich der ökologischen und konventionellen Landwirtschaft erhielten. Unser Vortragsmeeting ging fließend über in ein gemütliches Wildscheinsteak-Grillen bei Familie Lehner daheim.

Zu zwölft trafen wir uns in Westerstetten vor den Betriebsgebäuden der Lehner Agrar GmbH zum ersten Meeting des Clubjahres 20/21. Der Geschäftsführer, Helmut Lehner ist selbst kein Landwirt, hat aber durch sein Unternehmen tiefen und vor allem neutralen Einblick in die Landwirtschaft, insbesondere in den Getreideanbau. Wir starteten unser Meeting mit der Feststellung, welchen unabdingbaren Wert die Landwirtschaft für Deutschlands Umweltbilanz hat. Durch die Landwirtschaft wird nämlich viel Sauerstoff in den Böden gebunden, was im öffentlichen Image der Landwirte und deren Branche kaum Beachtung findet. Aus diesem Grund startete das Unternehmen eine Kampagne (www.co2-acker.de), welche Unwissen in diesem Bereich egalisieren soll und bisher bereits gut angenommen wird.

Rotaract Ulm Lehner Vortrag 3

Anschließend fuhren wir auf die Versuchsfelder kurz außerhalb Westerstettens. Es handelt sich dabei um ehemalige Äcker der Landwirtschaft der Familie Lehner auf denen die Ergebnisse diverser Getreidearten und -sorten nach Einsatz diverser Pflanzenschutz- und Düngemittel den Kunden demonstriert werden können. Einige der wichtigsten angebauten Arten sind Weizen, Dinkel oder Emmer. Besonders die enorme Bandbreite der verschiedenen Arten und Sorten sowie die Auswirkungen der unterschiedlichen Behandlungen faszinierte uns. Bei ungünstigen Klimabedingungen können beispielsweise Pilze entstehen oder die Getreidehalme knicken, was Schimmelbildung hervorrufen kann. Herr Lehner steht auch für die Mittel der konventionellen Landwirtschaft ein und betont den Einsatz von Pestiziden als situationsabhängig durchaus notwendig und weniger schädlich als in Medien teilweise dargestellt. Dabei ist der Einsatz der Mittel an sich äußerst komplex und stark eingeschränkt. Lediglich 2 Tage vor und 2 Tage nach dem Ausbringen des Mittels wirkt dieses. Viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung gehören zu diesem Handwerk.

 

Wir fuhren nach dem informativen Vortrag auf den Versuchsfeldern zu Familie Lehner nach Westerstetten nach Hause. Da Frau und Herr Lehner leidenschaftliche Jäger sind waren wir zu Wildschweinwurst und –steaks eingeladen. Hier grillten wir gemeinsam und ließen den Abend ausklingen, welcher noch lange ausgedehnte Diskussion über moralische und wirtschaftliche Aspekte der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft in Deutschland und im Rest der Welt mit sich brachte.

Über eines waren wir uns an diesem Abend einstimmig klar, die Landwirtschaft ist ein sehr komplexes Geschäft und unser Respekt gegenüber den Landwirten ist nur gestiegen! Wir danken der Familie Lehner vielmals für Ihre sehr große Gastfreundschaft, für die Zeit, die sie sich für uns nahmen und den einmaligen Einblick in Ihr Unternehmen. Zudem freuen wir uns an diesem Abend auch Henriette und Anja als neue Mitglieder in unseren Club aufnehmen zu dürfen.

Keine langen Umarmungen, aber dafür viele Gespräche und leckeres Essen gab es in diesem Jahr auf unserer Ämterübergabe. Wie in jedem Jahr, durften wir uns dafür wieder auf der Hexenwiese des gutenhirten e.V. treffen. Nach einer fast viermonatigen „Durststrecke“ ohne persönliche Meetings, war die Freude natürlich groß.

Aemteruebergabe Rotaract Ulm 2020 2

Bei strahlendem Sonnenschein trafen die Gäste nachmittags nach und nach auf der Hexenwiese ein und wir entdeckten so manche Wikingerschach Experten in unserer Runde. Es wurden Neuigkeiten ausgetauscht und Pläne für das neue Clubjahr geschmiedet. Vor dem Abendessen ließ Vize-Präsidentin Carolin Christ dann das letzte Clubjahr Revue passieren und übergab, stellvertretend für Präsident Gerhard Mayer, symbolisch die Gründungsurkunde des Rotaract Club Ulms an die neue Präsidentin Carolin Blank. Wir blicken besonders zurück auf unsere erfolgreiche „Rota…what?!“ Aktion, den Glühweinstand in der Ulmer Innenstadt, eine Führung bei Seeberger, ein lehrreiches Rhetoriktraining sowie die tolle Online-Vortragsreihe der letzten Monate.

 

 

Eine große Freude war der liebe Besuch und das Präsent von Dr. Hans Treiber, der Präsident 20/21 unseres Rotary Patenclubs Ulm. Ebenso freuten wir uns über den Besuch einiger Rotarier/innen aus dem Rotary Club Ulm/Neu-Ulm. Gemeinsam mit dem Rotary Club Ulm/Neu-Ulm konnten wir in den vergangenen Wochen übrigens rund 10.000€ für die Sanierung des Dachs der Hütte auf der Hexenwiese auftreiben. Diese Hütte, welche wir auch einmal jährlich für unsere Ämterübergabe selbst nützen dürfen, ist von wesentlichem Bestandteil der pädagogischen Arbeit des gutenhirten e.V. Daher hat unser Club 2013 die in die Jahre gekommene Hütte unter riesigem Arbeitseinsatz renoviert. Mittlerweile ist nun das Dach, welches damals noch intakte war, schwer beschädigt. Die erhaltenen Geldspenden werden für die professionelle Sanierung des Dachs eingesetzt und unser Club will im Nachgang die notwendigen Reparatur- und Verschönerungs-arbeiten in und an der Hütte in eigenem Arbeitseinsatz angehen.

 

 

Trotz kurzer monsunartiger Regenunterbrechung konnten wir einen schönen Nachmittag und Abend auf der Hexenwiese verbringen und freuen uns sehr auf ein großartiges neues Clubjahr 2020/2021. Die Übersicht über unseren neuen Vorstand findet ihr hier.

Mach mit!

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Du bist zwischen 18-30 Jahre alt und findest toll, was wir im Rotaract Club Ulm so machen? Schreib uns einfach kurz und schau vorbei. Wir freuen uns darauf, dich kennen zu lernen!

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